Feuerwehr im Großeinstz:

Wohnheim nach Gas-Alarm evakuiert

Ein Gas-Alarm auf dem Warener Nesselberg hatte am Freitagnachmittag ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan gerufen. In einem psycho-sozialen Wohnheim war ein beißender Geruch aufgefallen.

Die Feuerwehr fand schnell die Ursache des beißenden Geruchs: Pfefferspray.
Nadine Schuldt Die Feuerwehr fand schnell die Ursache des beißenden Geruchs: Pfefferspray.

Ein Großeinsatz der Feuerwehr im psycho-sozialen Wohnheim in Waren konnte am Freitag Mittag wieder abgebrochen werden. Die Kameraden waren in die Rosenthalstraße gerufen worden, weil es in dem Haus nach Gas gerochen habe. „Die Leiterin hatte toll reagiert, denn das Gebäude war bereits evakuiert, als wir eintrafen“, schildert Reimond Kamrath.

Der Wehrführer war mit 25 Warener Feuerwehrleuten sowie einem Stadtwerke-Mitarbeiter in dem Gebäude. Sie suchten nach der Stelle, aus der der beißende Geruch strömen könnte. Im Dachgeschoss wurden die Männer dann fündig. Dort stand ein qualmender Aschenbecher, der den Brandmelder ausgelöst hatte. Eine Leitung, aus der möglicherweise der Geruch ausgetreten war, konnten die Fachleute nicht ausfindig machen.

„Wir vermuten, dass irgendjemand mit Pfefferspray hantiert hatte“, sagt Reimond Kamrath. 
Er aber auch die anderen Blauröcke waren sichtlich erleichtert, dass es am Einsatzort kein ernsthaftes Problem gab und niemand zu Schaden gekommen war. Die Malchower Wehr, die ebenfalls alarmiert worden war, brauchte nicht mehr anrücken. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet und die Rosenthalstraße für den Fahrzeugverkehr wieder frei gegeben.

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