Überwachungssystem als schnelle Hilfe bei Waldbränden:

Weniger Feuer, dank Waldbrand-Überwachung

Heiß war der Sommer. Besonders für die Mitarbeiter der Forstämter. Dort wird jetzt Bilanz gezogen: Wie haben sich die Waldbewacher im Kamf gegen das Feuer geschlagen?

Forstamtsleiterin Angela Wilke zeigt, wie mittels moderner Computertechnik die Waldbrandüberwachung via Bildschirm möglich ist.
Enders Forstamtsleiterin Angela Wilke zeigt, wie mittels moderner Computertechnik die Waldbrandüberwachung via Bildschirm möglich ist.

Die Waldbrandsaison 2014 ist zu Ende gegangen. Und es war keine leichte Saison, wie es aus dem Mirower Forstamt heißt. Aufgrund hoher Trockenheit im zeitigen Frühjahr und akut heißer Phasen im Hochsommer entwickelten sich etliche Feuer. Aber die neue Waldbrandüberwachungszentrale hat sich bewährt, erklärte Forstamtsleiterin Angela Wilke. Erstmals in diesem Jahr waren mehrere Kollegen in die Auswertung der eingehenden Fotos von den Feuerwachtürmen eingebunden, so auch dem Turm bei Adamshoffnung an der Autobahn A 19 oder dem Käflingsbergturm im Müritz-Nationalpark.

Schnelle Hilfe dank Überwachungssystem

Dabei konnten nicht nur Waldbrände via Bildschirm gesichtet und rechtzeitig gemeldet werden, auch andere Feuer, wie beispielsweise der Bootsbrand in der Marina Eldenburg, sind den Überwachern nicht entgangen. Im Mirower Forstamt laufen die Fäden in Sachen Waldbrandschutz seit diesem Frühjahr vom ganzen Land zusammen. Kameras auf den Feuerwachtürmen liefern je nach Waldbrandgefahrenstufe im engen Rhythmus Bilder. An den Bildschirmen werden diese in Echtzeit ausgewertet und im Falle eines Falles die Einsatzleitstelle informiert.

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