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Zwei Segler aus der Müritz gefischt

Erneut ist ein Segelboot auf der Müritz gekentert. Wieder musste die Besatzung gerettet werden. 

Das Streifenboot „Seeadler“ rückt immer wieder zu Seenotfällen in der Müritzregion aus.
Stephan Radtke/Archiv Das Streifenboot „Seeadler“ rückt immer wieder zu Seenotfällen in der Müritzregion aus.

Kurz nach 13 Uhr ist am Donnerstag auf der Müritz erneut ein Segelboot gekentert. Vor Klink in der Nähe der Tonne "Dicker Baum" sind zwei Personen über Bord gegangen. Die Wasserschutzpolizisten in Waren wurden alarmiert. Schon zehn Minuten später war die Besatzung des Streifenbootes "Seeadler" vor Ort und konnte die beiden Segler an Bord nehmen. Ausgerückt waren weitere Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waren und Röbel sowie der Wasserwacht Röbel, die nur wenig später am "Dicken Baum" eintrafen. Die beiden Segler wurden am Anleger Klink an den Notarzt übergeben. Das treibende Boot konnte bereits kurz nach dem Unfall von dem Segelboot-Vermieter geborgen werden. 

Die Wasserschutzpolizei weist im Zusammenhang mit den vielen Sportbootunfällen in den vergangenen Tage darauf hin, dass es wichtig sei, dass sich Hobbykapitäne über die Wind- und Wetterverhältnisse in dem Segelrevier Müritz informieren. Ansprechpartner seien dabei vor allen die Vercharterer der Segelboote, eine große Hilfe könnten auch Wetter-Apps sein, die auf böigen oder auffrischenden Wind aufmerksam machen, so die Wasserschutzpolizei.