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Nordkurier-Leserbeirat geht an den Start

Der neue Leserbeirat des Nordkurier traf sich das erste Mal. 25 Frauen und Männer wollen uns mit Anregungen und Kritik weiterhelfen. Der Auftakt verlief schon mal sehr vielversprechend.

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Der Leitende Redakteur Andreas Segeth erklärt den Ablauf der Zeitungsproduktion.

Gespannte Atmosphäre im Forumsraum des Nordkurier. Gesprächsfetzen schwirren durch die Luft. Kaffeetassen klappern. Stühle werden gerückt. 19 Frauen und Männer aus dem Verbreitungsgebiet von Nordkurier und Uckermark Kurier sind gekommen. Leser, die zwischen Anklam im Nordosten und Templin im Süden, zwischen Penkun im Osten und Klink im Westen leben und unserer Einladung zum ersten Treff des Leserbeirats im Medienhaus des Nordkurier am Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring gefolgt sind.

Mit zwei kurzen Meldungen hatten wir vor einigen Wochen über den Plan, einen Beirat einzurichten, informiert und um Teilnehmer geworben. Die Resonanz hat uns selbst überrascht.

25 Mitglieder sollten uns in dem Gremium mit Rat und Tat, mit Kritik und Bestätigung zur Seite stehen, so unser Plan. Mehr als 50 Einsendungen erreichten uns. Die drei verantwortlichen Redakteure für den Beirat – Marina Spreemann, Andreas Segeth und Frank Wilhelm – mussten auswählen und hielten sich an strenge Kriterien, wie Segeth erläutert.

Ausgewogene Mischung von Frauen und Männern

Das Wichtigste: Im Beirat soll jede Region vertreten sein. So kommen die Mitglieder jetzt aus der Müritz-Region, aus der Mecklenburgischen Schweiz, aus Neubrandenburg, Vorpommern und der Uckermark. Wir haben zudem versucht, das Altersspektrum zu mischen. 

Martin Dumann aus Krukow bei Penzlin ist mit 46 Jahren einer der Jüngsten, wie auch Christian Michael, aus Ihlenfeld bei Neubrandenburg mit 49 Jahren. Unser „Alterspräsident“ ist der Wirtschaftswissenschaftler Professor Horst van der Meer (83), der in Cantnitz in der Feldberger Seenlandschaft wohnt. Schließlich war auf eine ausgewogene Mischung von Frauen und Männern zu achten.

Treffen einmal im Quartal

Andreas Segeth führt den Beirat in den „Maschinenraum“ des Nordkurier, in die Etage, wo die Reporter und Blattmacher täglich den Nordkurier produzieren. Das Gros der am kommenden Tag erscheinenden Seiten hängt bereit zur Abnahme, ehe die Seite per Mausklick an die Druckerei übertragen wird. Das eine oder andere Gespräch mit den Kollegen entwickelt sich, ehe die Pläne des Beirats für die kommenden Monate diskutiert werden.

Etwa einmal im Quartal will sich das Gremium mit Redakteuren und anderen Nordkurier-Kollegen treffen, um bereits angerissene Themen zu vertiefen: Die journalistische Qualität der Zeitung. Das Verhältnis zwischen Politik und Redaktion. Die Sportberichterstattung. Erkenntnisse zur Erforschung des Leseverhaltens. Fragen der Gestaltung. Themenfindung von Reportern. „Schließlich würden wir uns freuen“, so Marina Spreemann, „wenn Frauen und Männer aus dem Beirat ab und an die tägliche Blattkritik in der Redaktion übernehmen würden.

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