Erinnerung bleibt:

Teil 1: Ein Mythos wird 100 Jahre alt

Sie galt als größtes Passagierschiff: Die Titanic. Das "unsinkbare" Schiff kollidierte am 14. April 1912 mit einem Eisberg und ging unter. Der Nordkurier geht mit einer Reihe von Beiträgen zum Untergang der Titanic auf eine Reise in die Vergangenheit.

Es war in der Nacht vom 14. April 1912, kurz vor Mitternacht, als die Titanic auf einen Eisberg stieß. Rund drei Stunden späterwar das damals größte Schiff der Welt in den eisigen Meerestiefen versunken. Ungefähr 1500 Menschen hatte es mit sich in den Tod gerissen. Niemand, der dabei war, lebt heute noch.

Und dennoch scheint der Moment im kollektiven Gedächtnis seltsam präsent. Mit einer Reihe von Beiträgen zum Untergang der Titanic wollen wir auf eine Reise in die Vergangenheit gehen.

Populäre Irrtümer rund um den Luxus-Liner

So haben wir einen Autor gewonnen, der in der vergangenen Woche in Ost-Kanada, Neufundland und Halifax war, wo auf drei Friedhöfen 150 der Opfer liegen. Wir haben zudem einen Nachfahren von Jimmy Myrik besucht, der am 15. April 1912 an der Funkstation Cape Race als Erster den SOS-Funkspruch der Titanic entgegennahm.

Und wir wollen über die populären Irrtümer rund um den Luxusliner aufklären. Trotz aller Schiffskatastrophen, die dieWelt in den vergangenen 100 Jahren gesehen hat, fasziniert bis heute keine so sehr wie der Untergang der Titanic auf ihrer Jungfernfahrt. Dank unzähliger Verfilmungen, Bücher, Bilder und Ausstellungen haben die meisten bildliche Assoziationen im Kopf, wenn sie auch nur den Namen hören.

Erinnerungen an die Titanic überall präsent

Im 100. Jubiläums- und Gedenkjahr wird die Erinnerung an das damalige Vorzeigeschiff der White Star Line allerorten wieder neu geweckt. In Belfast, wo das Schiff gebaut wurde, eröffnet ein neues Museum und Geschäftszentrum, das Millionen gekostet hat. Der Blockbuster der 1990-er Jahre schlechthin - James Camerons „Titanic“ mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio - kommt als 3-D-Version zurück in die Kinos.