100 000 Fans beim Schalke-Tag - Di Santo: «Faszinierend»

Hubschrauber-Rundflüge, Kronkorken-Zielschießen und neue Stars - rund 100 000 Fans haben beim FC Schalke 04 am Sonntag die offizielle Saisoneröffnung gefeiert.

100 000 Fans beim Schalke-Tag - Di Santo: «Faszinierend»
Guido Kirchner 100 000 Fans beim Schalke-Tag - Di Santo: «Faszinierend»

Beim traditionellen Schalke-Tag mit großem Rahmenprogramm für die königsblaue Familie präsentierten sich auch das neue Trainerteam um André Breitenreiter und die Spieler des Fußball-Bundesligisten. «Wenn wir und das Umfeld Geduld haben, auch wenn es mal nicht so läuft, können wir eine brutal erfolgreiche Saison spielen und viele Siege feiern», rief Breitenreiter Tausenden von Anhängern von der großen Showbühne zu.

Besonders im Blickfeld bei herrlichem Sommerwetter und königsblauem Himmel standen auf dem riesigen Gelände am Berger Feld zwischen dem alten Parkstadion und der modernen Veltins-Arena auch die Neuzugänge Junior Caicara, Sascha Riether, Johannes Geis und Franco Di Santo.

«Ich wollte zu einem der größten Vereine in Europa wechseln. Was hier los ist, ist unglaublich», staunte der für rund zehn Millionen Euro vom FSV Mainz 05 verpflichtete Geis beeindruckt. Der Mittelfeldspieler sieht sich in seiner Entscheidung für den Wechsel ins Ruhrgebiet bestärkt: «Für mich war es der richtige Schritt. Die Mannschaft ist top. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.»

Auch für den Ex-Bremer Franco Di Santo war der Massenandrang ungewohnt. «Es ist faszinierend, dass so viele Fans da sind. In der Saison ist es wichtig für die Mannschaft, diese Unterstützung durch die Anhänger zu haben», meinte der Stürmer, der wie Geis und Rechtsverteidiger Caicara als großer Hoffnungsträger gilt und einer der Gründe für die neu entflammte Euphorie auf Schalke ist.

Di Santo soll mit Torjäger Klaas-Jan Huntelaar ein treffsicheres Sturmduo bilden. Der Niederländer zeigte sich von seinem neuen Partner angetan. «Er ist ein sehr offener Typ. Im Testspiel gegen Porto haben wir schon ganz gut gespielt», meinte der «Hunter», der von der Mannschaft in dieser Spielzeit «besseren Fußball» erwartet als in der zurückliegenden Katastrophen-Rückrunde. «Wir haben super trainiert. Wichtig ist, dass wir wieder mehr nach vorne spielen.»

Di Santo fühlt sich bereits gut angekommen bei seinem neuen Club und will sich weiter so schnell wie möglich integrieren. Dazu gehört sicher auch, besser Deutsch zu sprechen. Bisher kommuniziert man laut Huntelaar in einer Mischung aus Englisch, Spanisch und Deutsch. Ein wichtiges Wort, den traditionellen Gruß der Bergleute im Revier hat Di Santo am Sonntag schon gelernt. Fast akzentfrei sprach er dem Moderator auf der Bühne nach: «Glückauf!»