100 Taxifahrer protestieren in Budapest gegen Uber

Etwa 100 Taxifahrer haben in Budapest gegen den Fahrdienst-Vermittler Uber protestiert.

100 Taxifahrer protestieren in Budapest gegen Uber
Peter Lakatos 100 Taxifahrer protestieren in Budapest gegen Uber

Die Berufschauffeure blockierten am Montagvormittag mit ihren Fahrzeugen eine wichtige Kreuzung im Zentrum von Budapest. Sie forderten in einer Petition ein sofortiges Verbot des umstrittenen Dienstes.

Das US-Unternehmen Uber ist seit mehr als einem Jahr in Budapest präsent. Der Tarif liegt deutlich unter dem Preis, den Kunden für Fahrten in amtlich zugelassenen Taxen bezahlen.

Budapest hatte Ende 2013 einen einheitlichen und verbindlichen Taxi-Tarif festgesetzt und höhere Anforderungen an Ausstattung und Qualität der zugelassenen Taxen gestellt.  

Die Taxi-Branche protestierte deshalb immer wieder gegen die aus ihrer Sicht unlautere Konkurrenz. Uber betont wiederum, keine Taxi-Dienstleistungen anzubieten, sondern lediglich über das Internet Fahrten zu vermitteln. Das zuständige Ministerium bekräftigte das Verbot, Taxifahrten in Fahrzeugen anzubieten, die nicht als Taxen zugelassen sind. Die Einhaltung der Vorschrift lässt sich aber in der Praxis schwer kontrollieren.