11.11., 11 Uhr 11: Es ist mal wieder...

In den rheinischen Karnevalshochburgen hat am Dienstag die närrische Zeit begonnen. Pünktlich um 11.11 Uhr nahm das Unvermeidliche seinen Lauf.

11.11., 11 Uhr 11: Es ist mal wieder...
Michael Reichel 11.11., 11 Uhr 11: Es ist mal wieder...

In der Kölner Altstadt hatte schon vorher kräftiges Bechern eingesetzt - Gläser waren dort verboten, um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) hatte den Astronauten Alexander Gerst am Vorabend schon Minuten nach dessen Landung auf deutschem Boden daran erinnert, dass er passend zur Eröffnung der neuen Session aus dem All zurückgekehrt war: Er hielt ihm einen Gruß an das Karnevals-Dreigestirn zum Unterschreiben hin. Der 1. FC Köln weist nach elf Spieltagen passenderweise ein Torverhältnis von 11 zu 11 auf.

In Düsseldorf stand am Dienstag um 11.11 Uhr der Traditionsschelm Hoppeditz von den Toten auf - am letzten Aschermittwoch hatte man ihn zu Grabe getragen. In Mainz sollte das närrische Grundgesetz verlesen werden. Die thüringische Faschingshochburg Wasungen wiederum hat eine Narrentaufe und Freibier aus dem Narrenbrunnen zu bieten. In Unterfranken wollten Faschingsclubs Rathäuser stürmen und symbolisch die Macht übernehmen. Die rheinischen Narren müssen dafür noch bis Weiberfastnacht im Februar warten.