16 Menschen in Indien nach kostenloser OP erblindet

Mindestens 16 Menschen sind in Indien nach kostenlosen Augen-Operationen auf einem oder beiden Augen erblindet. Erste Untersuchungen zeigten, dass es sowohl an der Nachlässigkeit einiger Ärzte oder an der Verwendung verdorbener Medikamente liegen könne, sagte ein Lokalpolitiker. Eine Erlaubnis für die Operationen, die im Bundesstaat Punjab von einem medizinischen Hilfsprojekt geleitet wurden, habe es nicht gegeben. Bekannt geworden seien die Fälle erst, als die Opfer drei Wochen später ihre Verbände abnahmen und nicht sehen konnten. Die Zahl der Betroffenen könne noch steigen.