1860 verliert in Braunschweig - Remis in Frankfurt

Der Aufwärtstrend von Eintracht Braunschweig in der 2. Fußball-Bundesliga hält an. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht wahrte mit einem klaren 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen 1860 München die Aufstiegschancen.

1860 verliert in Braunschweig - Remis in Frankfurt
Nigel Treblin 1860 verliert in Braunschweig - Remis in Frankfurt

Zugleich verschärften sich die Münchner Abstiegssorgen. Hendrik Zuck (5. Minute) und Jan Hochscheidt (47.) erzielten am Samstag die Tore für die Eintracht, die in den vier zurückliegenden Partien zehn von zwölf möglichen Punkten holte.

Im Duell der deutschen Ex-Meister von 1967 und 1966 ging von den Münchner Löwen wenig Gefahr aus. Das Team von Trainer Torsten Fröhling agierte vor 22 050 Zuschauern umständlich und spielte im Angriff unpräzise. Der Spanier Rodri (38.) scheiterte bei der besten Chance am Braunschweiger Keeper Rafal Gikiewicz. Die Eintracht kontrollierte über weite Strecken die Partie und vergab noch mehrere gute Gelegenheiten. Hochscheidt überzeugte als Vorbereiter und Vollstrecker.

Die SpVgg Greuther Fürth ist unter ihrem neuen und alten Trainer Mike Büskens weiter sieglos. Auch am Samstag kam der Tabellen-14. im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nur zu einem 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt.

Die Franken haben nun sieben Spiele in Serie nicht gewonnen, Niko Gießelmann (58.) rettete mit einem Freistoßtor aus rund 30 Metern wenigstens einen Punkt. Joni Kauko hatte den FSV in der 20. Minute in Führung gebracht. Kurz vor Schluss sah der Frankfurter Edmond Kapllani nach einem groben Foulspiel die Rote Karte (90.)

Vor 4745 Zuschauern standen die Frankfurter sicher in der Defensive. Fürth begann engagiert, hatte durch Sebastian Freis im ersten Durchgang aber nur eine gute Chance (30.). Nach der Pause bauten die Franken mehr Druck auf und erzielten den verdienten Ausgleich: Gießelmann traf mit einem direkt verwandelten Aufsetzer-Freistoß zum 1:1. Anschließend erspielte sich Fürth weitere Torchancen. Die beste Möglichkeit hatte Robert Zulj in der 69. Minute mit einem Fernschuss.