22 Tote bei Explosion von Ölpipeline in China

Bei der Explosion einer Ölpipeline in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück passierte bei Reparaturarbeiten an der unterirdischen Ölleitung nahe des Chemiewerkes Lidong im Stadtbezirk Huangdao.

22 Tote bei Explosion von Ölpipeline in China
Yu Fangping 22 Tote bei Explosion von Ölpipeline in China

Die Wucht der Explosion riss die Erde und Straßen über weite Strecken auch in benachbarten Wohngebieten auf, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Autos und Motorräder wurden hochgeschleudert und umgekippt. Bäume stürzten um. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Eine riesige Rauchwolke stieg in den Himmel. Wie viele Menschen verletzt wurden, war zunächst unklar.

Die 170 Kilometer lange, unterirdische Pipeline von Qingdao nach Weifang gehört dem chinesischen Ölkonzern Sinopec. In den frühen Nachtstunden waren zunächst Risse in der Leitung und ein Leck entdeckt worden. Bei den folgenden Arbeiten entzündete sich ein Feuer, das die Explosion auslöste.