270 000 Opfer und 66 Millionen Schaden: Schweigen auf der Anklagebank

Er soll bundesweit 270 000 Opfer um 66 Millionen Euro gebracht haben: Der mutmaßliche Kopf einer Bande von Gewinnspielbetrügern steht in Krefeld vor Gericht. Beim Prozessauftakt schwieg der 37-jährige Düsseldorfer zu den Vorwürfen. Über Callcenter in Krefeld waren laut Anklage per Telefon Abonnements für Gewinneintragungsdienste und Lottotippgemeinschaften verkauft worden. Den Opfern sei dabei vorgegaukelt worden, sie würden monatlich an mindestens 200 Gewinnspielen mit lukrativen Gewinnmöglichkeiten teilnehmen.