64 Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft gegen Islamisten

Der Generalbundesanwalt hat im ersten Halbjahr 64 Ermittlungsverfahren gegen Islamisten eingeleitet. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion zurück, die der dpa vorliegt. Zuvor hatte der «Spiegel» darüber berichtet. Die meisten Beschuldigten stehen im Verdacht, sich einer Terrorvereinigung wie dem Islamischen Staat angeschlossen zu haben. Sieben Mal erhob die Behörde in den ersten sechs Monaten des Jahres in solchen Fällen Anklage, fünf Mal wurden Beschuldigte verurteilt. Hinzu kamen 709 Ermittlungsverfahren in den Ländern.