Abflug von Bundeswehr-Tankflugzeug in Syrien-Einsatz verzögert sich

Der geplante Abflug eines Tankflugzeugs der deutschen Luftwaffe in den Einsatz gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) hat sich am Donnerstagmorgen verzögert. Ein Sprecher nannte die Wetterlage auf als Grund. Eigentlich hatte der speziell ausgestattete Airbus A310 gegen 9.30 Uhr in Köln abheben sollen. 16 Soldaten waren bereits eingestiegen. Die «fliegende Tankstelle» kann im Flug verbündete Luftstreitkräfte mit Sprit versorgen. Geplant war, zunächst nach Norddeutschland zu den im schleswig-holsteinischen Jagel stationierten «Tornado»-Aufklärungsjets zu fliegen. Gemeinsam sollten sich die Flugzeuge dann auf den Weg zu einem Stützpunkt in der Türkei machen.