Abschied von Max Greger

Der Saxofonist und Bandleader Max Greger ist am Freitag in Grünwald bei München beigesetzt worden. Gut 200 Angehörige, Freunde und Fans nahmen bei einer bewegenden Trauerfeier auf dem Waldfriedhof Abschied von der Swing-Legende.

Sein langjähriger Weggefährte Hugo Strasser spielte das Stück «Yesterday» von den Beatles als Solo auf der Klarinette.

Die Familie hatte zudem Aufnahmen von Gregers Lieblingsstücken ausgesucht, darunter «Unforgettable» von Nat King Cole, «Stardust», gespielt von Max Greger und seinem Sohn Max Greger jr., sowie «What A Wonderful World», gespielt von Enkel Maximilian Greger.

Sein Großvater sei bei allem Erfolg bodenständig und herzlich geblieben, sagte Maximilian Greger in einer Ansprache. Er habe für sich und für die Herzen der Menschen gespielt - und nicht für den kommerziellen Erfolg.

Greger war vor einer Woche in einer Münchner Klinik, umgeben von seiner Familie, an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Der Jazz- und Swing-Musiker wurde 89 Jahre alt. In seiner langen Karriere nahm er mehr als 150 Platten und CDs auf und produzierte rund 3000 Stücke. Greger stand bis zuletzt auf der Bühne. Zwei Tage nach einem Auftritt war er am 15. Juli in eine Klinik gekommen, wo die Krebserkrankung diagnostiziert wurde.