Absprachen statt Vorwürfe: Balkan sucht Neustart in Flüchtlingskrise

Nach wochenlangen Schuldzuweisungen wollen die Balkanstaaten sich in der Flüchtlingskrise besser abstimmen. Innerhalb von 24 Stunden soll ein Netz von Ansprechpartnern auf höchster Ebene entstehen. Das Ziel sei «eine allmähliche, kontrollierte und geordnete Bewegung» der Menschen auf der Balkanroute. Das steht in der Abschlusserklärung nach einem Krisentreffen von zehn betroffenen EU-Ländern und den drei Nicht-EU-Staaten Mazedonien, Serbien und Albanien. Ziel ist es, die Flüchtlingsströme auf der Balkanroute zu verlangsamen.