Ärzte ohne Grenzen: Es waren keine Taliban in der Klinik

Nach der Bombardierung eines Krankenhauses im afghanischen Kundus hat der Betreiber Ärzte ohne Grenzen Vorwürfe zurückgewiesen, Taliban-Kämpfer hätten aus der Klinik heraus auf afghanische Soldaten und US-Truppen geschossen. Bei dem Angriff waren mindestens 19 Menschen getötet worden. Zuvor hatte das afghanische Verteidigungsministerium Vorwürfe erhoben, Taliban hätten die Klinik als «Schutzschild» missbraucht. Die Regierung in Kabul kündigte eine Untersuchung des Vorfalls zusammen mit den Koalitionspartnern an.