AfD fällt nach jüngsten Turbulenzen auf drei Prozent zurück

Die internen Streitigkeiten und die Gründung der konkurrierenden Alfa-Partei schaden der Alternative für Deutschland (AfD) in der Wählergunst.

AfD fällt nach jüngsten Turbulenzen auf drei Prozent zurück
Uwe Zucchi AfD fällt nach jüngsten Turbulenzen auf drei Prozent zurück

Im aktuellen Sonntagstrend, der wöchentlich vom Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der «Bild am Sonntag» erhoben wird, verlor die AfD einen Prozentpunkt und kommt nun auf nur noch drei Prozent der Wählerstimmen.

SPD (24 Prozent) und Grüne (10 Prozent) verlieren im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls jeweils einen Prozentpunkt. Die Sozialdemokraten liegen 19 Prozentpunkte hinter CDU und CSU, die zusammen unverändert auf 43 Prozent kommen. Die Linkspartei wiederum legte in der Umfrage einen Punkt zu und erreicht jetzt 10 Prozent.

Beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland in Essen Anfang Juli hatten sich Frauke Petry und der national-konservative Flügel gegen AfD-Gründer Bernd Lucke und den konservativ-liberalen Flügel durchgesetzt. Lucke verließ daraufhin die AfD und gründete die neue Partei Alfa (Allianz für Fortschritt und Aufbruch).