AfD sieht sich in islamkritischem Kurs bestärkt

Die AfD sieht sich durch ihren Erfolg bei den Landtagswahlen in ihrem islamkritischen Kurs bestärkt. Die  Bundesvorsitzende Frauke Petry sagte, der Islam sei «ein Thema, das emotional sicher viele Bürger berührt».

AfD sieht sich in islamkritischem Kurs bestärkt
Bernd Wüstneck AfD sieht sich in islamkritischem Kurs bestärkt

Es herrsche zwar Glaubensfreiheit, aber «der Islam gehört nicht zu Deutschland», ergänzte der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen. Zur Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Petry, «dass die Moral nicht über das Recht gestellt werden kann». 

Der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, sagte, er zähle zum nationalkonservativen Flügel der Partei. Dennoch sei ihm der Verbleib der Liberalen in der AfD wichtig. Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Uwe Junge sagte, seine Fraktion wolle sich für die Einstellung von mehr Polizisten einsetzen und gegen neue Windkraftanlagen in seinem Bundesland.

AfD-Vize Alexander Gauland sagte, das Wahlergebnis habe gezeigt, «dass wir wieder und verstärkt die Partei der kleinen Leute sind». Die Alternative für Deutschland hatte bei den Landtagswahlen am Sonntag zweistellige Ergebnisse erzielt. In Sachsen-Anhalt wählten 24,2 Prozent die AfD, in Baden-Württemberg waren es 15,1 Prozent, in Rheinland-Pfalz 12,6 Prozent.