Affäre um WM-Vergabe: DFB widerspricht Radmann-Aussagen

Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes hat in der Sommermärchen-Affäre nur Fedor Radmann eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 6,7 Millionen Euro bekommen.

Dies habe mit der Rechtsordnung in der Schweiz zu tun, wo der langjährige Vertraute von Franz Beckenbauer wohnt. «In der Schweiz wurde auf Grundlage des dort geltenden Rechts das Betreibungsverfahren auf den Weg gebracht, das sich in der Ausgestaltung von den Güteanträgen unterscheidet, aber für uns dasselbe Ziel verfolgt, nämlich die Sicherung von Ansprüchen für den gemeinnützigen Verband und die Vermeidung des Eintritts der Verjährung», teilte DFB-Präsident Rainer Koch mit.

Radmann hatte behauptet, dass unter anderem auch Beckenbauer und der früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger ein entsprechendes Schreiben erhalten haben.