AI: 75 000 syrische Flüchtlinge sitzen an Grenze fest

Rund 75 000 Flüchtlinge sind nach Angaben von Amnesty International seit Wochen unter menschenunwürdigen Bedingungen an der syrisch-jordanischen Grenze gestrandet. Die Menschen im Niemandsland seien seit zwei Monate von humanitärer Hilfe praktisch abgeschnitten. Es mangele an Nahrung, Wasser und Medizin, viele Menschen seien gestorben. Filmaufnahmen zeigten, dass es in der Region um die seit Ende Juni geschlossenen Grenzstationen Rukban und Hadalat Massengräber gebe, berichtet die Menschenrechtsorganisation.