AirAsia-Absturz: Schlechte Sicht bremst Suche nach Opfern

Schlamm und schlechte Sicht haben die Suche nach Opfern des Flugzeugabsturzes im Meer vor Borneo am Sonntag erschwert. Die Bergungskräfte stellten ihre Tauchgänge vorläufig ein.

AirAsia-Absturz: Schlechte Sicht bremst Suche nach Opfern
Adi Weda AirAsia-Absturz: Schlechte Sicht bremst Suche nach Opfern

Zuvor waren am Meeresboden inzwischen fünf größere Teile gefunden worden, die zu dem vermissten Flugzeug der Gesellschaft AirAsia gehören sollen. Es war am vergangenen Sonntag mit 162 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden.

«Heute haben wir zwei Taucher losgeschickt, um das größte Objekt zu erreichen, aber die Sicht am Meeresboden war null und es war voller Schlamm», sagte der Leiter der Suchaktion, Bambang Sulistyo. «Deshalb wurde der Einsatz abgebrochen.» Statt der Taucher solle nun ein ferngesteuertes U-Boot eingesetzt werden.

Der Einsatzleiter sagte weiter, die Bergungskräfte hätten mittlerweile 31 Leichen aus dem Wasser gezogen. Neben den zunächst gefundenen vier mutmaßlichen Trümmerteilen sei zudem ein fünftes Objekt entdeckt worden. Der Flugschreiber des Airbus A320 ist noch immer nicht geborgen. Das staatliche meteorologische Amt hatte am Samstag mitgeteilt, nach den vorliegenden Daten habe vermutlich ein Unwetter die Katastrophe ausgelöst.