Al Kaida warnt Islamisten vor Einigung mit anderen Rebellen

Der Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida, Eiman al-Sawahiri, hat die islamistischen Brigaden in Syrien vor einem Bündnis mit anderen Rebellen gewarnt. Stattdessen sollten sie lieber schon vor einem möglichen Sturz von Assad alles unternehmen, um die Gründung eines «Kalifats» voranzutreiben.

Al Kaida warnt Islamisten vor Einigung mit anderen Rebellen
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Der Ägypter sagte in einer Audio-Botschaft, die am Freitag im Internet veröffentlicht wurde, in Tunesien und im Jemen hätten die islamistischen Parteien eine politische Bauchlandung gemacht, weil sie sich auf faule Kompromisse eingelassen hätten. «Die Amerikaner haben den Jemen inzwischen zu einem US-Militärstützpunkt ausgebaut», fügte er hinzu.

Den Muslimbrüdern und anderen islamistischen Parteien in Ägypten warf er vor, sie hätten es ihren Gegnern leicht gemacht. Es wäre besser gewesen, sich auf die Einführung des islamischen Rechts («Scharia») zu konzentrieren, anstatt um Posten zu rangeln. Al-Sawahiri behauptete, die US-Regierung habe den Muslimbrüdern geholfen, an die Macht zu gelangen, danach aber die Geduld mit ihnen verloren und sie dann fallengelassen.