Alle in Bangladesch getöteten Geiseln waren Ausländer

Alle 20 in Bangladesch getöteten Geiseln waren nach Militärangaben ausländische Staatsbürger. In der Nacht hatten sieben Bewaffnete das bei Ausländern beliebte Restaurant «Holey Artisan Bakery» angegriffen und sich dort mit Geiseln verschanzt.

Alle in Bangladesch getöteten Geiseln waren Ausländer
Stringer Alle in Bangladesch getöteten Geiseln waren Ausländer

Nach stundenlanger Belagerung stürmten Sicherheitskräfte am Morgen das Gebäude. Neben den 20 Geiseln wurden auch 6 Terroristen und 2 Polizisten getötet. Zu der Gewalttat bekannte sich nach Angaben der US-Terrorbeobachtungsstelle Site die Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi bestätigte, dass Italiener unter den Opfern waren. Das Außenministerium in Rom sprach von 10 italienischen Opfern.

Die indische Außenministerin Sushma Swaraj bestätigte auf Twitter den Tod einer indischen Frau während des Angriffs.

Das Auswärtige Amt in Berlin hatte kurz nach dem Zugriff keine Hinweise darauf, dass Deutsche betroffen sein könnten. Es aktualisierte nach der Geiselnahme seine Reisewarnung für Bangladesch. «Auch wenn derzeit keine konkreten Hinweise auf eine spezifische Gefährdung deutscher Interessen vorliegen, wird Reisenden landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten», erklärte das AA.