Allen Toussaint nach Konzert gestorben

Der Komponist und Sänger Allen Toussaint ist tot. Der aus New Orleans stammende Musiker starb am Montagabend nach einem Konzert in Spanien an einem Herzinfarkt, wie seine Familie dem Regionalsender WWL-TV in seiner Heimatstadt bestätigte. Er wurde 77 Jahre alt.

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Toussaint gehörte zu den einflussreichsten Musikern seiner Zeit in den USA. Die meisten seiner Titel machten aber andere populär, wie etwa «Working in the Coal Mine» (Lee Dorsey), «Fortune Teller» (Benny Spellman, Rolling Stones), «Southern Nights» (Glen Campbell), «Mother in Law» (Ernie K-Doe) oder «Play Something Sweet» (Three Dog Night).

Toussaint, in armen Verhältnissen aufgewachsen, blieb zeitlebens seiner Heimatstadt New Orleans treu. Als Produzent gehörte er zu den Hitmachern der letzten Jahrzehnte, hat einen Grammy gewonnen und war in der Rock'n'Roll Hall of Fame. Bis zuletzt gab er Konzerte. Sein letzter Tweet war: «Freue mich auf Baloise Session» über ein Musikfestival in Basel.