Alternativ-Motoren: Wolff kontert Ecclestone-Kritik

In der Debatte um die geplanten kostengünstigeren Alternativ-Motoren in der Formel 1 hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff die Kritik von Chefvermarkter Bernie Ecclestone gekontert.

Alternativ-Motoren: Wolff kontert Ecclestone-Kritik
Erwin Scheriau Alternativ-Motoren: Wolff kontert Ecclestone-Kritik

Der Brite hatte unter anderen Hersteller Mercedes vorgeworfen zu bestimmen, wer künftig welches Aggregat mit welcher Qualität bekomme. «Es scheint, als ob wir komplett stur wären und die Augen verschließen würden, was in anderen Serien passiert und all den damit verbundenen Problemen», sagte Wolff am Samstag am Rande des Grand Prix von Brasilien in São Paulo. «Dann kommt jemand, zieht ein Kaninchen aus seiner Tasche und sagt: «Warum machen wir das nicht?»»

Mercedes, Ferrari, Honda und Renault haben viele Millionen Euro in die Entwicklung des zur Saison 2014 eingeführten Hybrid-Antriebs investiert. Ecclestone zufolge haben sie die Befürchtung, durch die geplanten günstigeren Motoren Konkurrenz zu bekommen.