Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Schluss mit Karneval: Am Aschermittwoch enden die tollen Tage. Die Düsseldorfer Narrenfigur, der Hoppeditz, wird öffentlich verbrannt. Sein Tod wird in einem Trauerzug mit Wehklagen und Jammern bedauert.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei
Daniel Naupold Am Aschermittwoch ist alles vorbei

In Kölner wird der Nubbel verbrannt. Die Strohpuppe soll stellvertretend für die Sünden der Jecken büßen. Die Mainzer Narren beerdigen hingegen symbolisch die Fastnacht. Dabei wird meist ein Sarg in eine Kneipe getragen - und danach noch mal angestoßen.

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit und damit die Zeit der Enthaltung. Als Zeichen von Buße und Besinnung sollen Gläubige auf liebgewonnene Dinge verzichten - wie Alkohol und Schokolade. Die Fastenzeit dauert nach christlichem Verständnis 40 Tage bis Ostern, wobei die Sonntage nicht mitgerechnet werden. Die Zeit gilt als Vorbereitung auf Ostern.