Amnesty fordert mehr Solidarität mit Flüchtlingen

Nach dem Flüchtlingsunglück vor Lampedusa mit Dutzenden Toten hat Amnesty International die Politik aufgefordert, sich mehr um Flüchtlinge zu kümmern. Die EU müsse vor allem die Investitionen in Suche und Rettung sowie die Kooperation erhöhen, anstatt immer mehr Geld auszugeben, um die Grenzen zu schließen. Das sagte Nicolas Berger, Direktor des Europabüros von Amnesty International. Menschenrechtsorganisationen fordern seit langem ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik in Europa.