Amnesty: Frauen und Mädchen werden als Kriegsbeute wahrgenommen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat eine weltweite Zunahme von Übergriffen gegen Frauen und Mädchen beklagt. Sie würden in Konflikten als Kriegsbeute wahrgenommen, sagte Selmin Caliskan, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, der «Schwäbischen Zeitung». Vor allem die Lage in Afghanistan sei besorgniserregend, weil die Taliban dort gezielt Frauen und Mädchen angriffen. Um die Situation zu verbessern, müssten die Täter konsequent strafrechtlich verfolgt werden.