Amnesty wirft Israel mögliche Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Israel mögliche Kriegsverbrechen in den letzten Tagen des Gaza-Kriegs vorgeworfen. Das Militär habe mit vier Angriffen mehrere Hochhäuser vollständig zerstört, hieß es in einem Bericht der Organisation. Dabei sei zwar niemand getötet worden. Die Angriffe seien jedoch «Beispiele von offenbar absichtlicher und gezielter Zerstörung von zivilen Gebäuden und Besitztümern in großem Umfang und ohne militärische Notwendigkeit», schrieb Amnesty. Die Attacken erschienen als eine «kollektive Bestrafung der Einwohner von Gaza».