Angeblich saftige Erhöhung des Briefportos geplant

Auf die Verbraucher in Deutschland rollt 2016 eine massive Anhebung des Briefportos zu. Ab Jahresanfang werde sich das Versenden eines Standardbriefes von 62 Cent auf 70 Cent verteuern, berichtete die «Bild»-Zeitung.

Ein Entwurf der Briefmarke liege dem Blatt vor, sie werde bereits millionenfach gedruckt. Ein Postsprecher verwies dagegen auf die noch anstehende Entscheidung der Bundesnetzagentur, die derzeit die Rahmendaten zur Preisfestsetzung überarbeitet. Vorher könne das Unternehmen keine Aussagen treffen.

Von der Behörde muss sich die Post im Briefbereich Preisanpassungen stets genehmigen lassen. Der Preisaufschlag wäre bereits der vierte in Folge und mit einem Plus von 13 Prozent zugleich der höchste.

Nach Angaben eines Pressesprechers der Bundesnetzagentur gibt es derzeit keinen neuen Sachstand. Bis Ende November wolle die Behörde voraussichtlich die Entscheidung abschließen. Danach kann die Post einen Antrag auf Erhöhung des Briefportos stellen, über den dann innerhalb von zwei Wochen entschieden wird. Hintergrund der Debatte ist eine Anpassung der sogenannten Post-Entgeltregulierungsverordnung durch die Bundesregierung von April dieses Jahres. Hierdurch wurden die Spielräume für Preisänderungen erhöht.