Angeklagter Ex-Pfleger spritzte Überdosen «relativ spontan»

Ein wegen Mordes angeklagter Ex-Krankenpfleger hat vielen Patienten nach eigenen Worten ohne großen Vorbedacht eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt.

«Meistens war es so, dass die Entscheidung, das zu tun, relativ spontan war», sagte der 38-Jährige zu den Vorwürfen vor dem Landgericht Oldenburg.

Der Mann ist wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs an Patienten des Klinikums Delmenhorst angeklagt. Im Prozess hat er allerdings 90 Taten gestanden. Bis zu 30 Opfer sollen gestorben sein, nachdem er ihnen das Herzmedikament gespritzt hatte.