Anglizismus des Jahres: «Blackfacing»

Der Begriff «Blackfacing» ist zum «Anglizismus des Jahres» gekürt worden. Die weiteren Plätze für das Jahr 2014 belegen «Big Data» (kaum auswertbare Datenmengen) und der Publikumsliebling «Selfie» (digitale Selbstporträts der Smartphone-Ära). Das teilte die Jury mit. «Blackfacing» beschreibt die umstrittene, als Rassismus empfundene Praxis, wenn Schwarze von geschminkten Weißen dargestellt werden. Die Initiative «Anglizismus des Jahres» würdigt seit 2010 englisch geprägte Wörter, die den deutschen Wortschatz weiterentwickeln. 2013 hatte die Skandal-Nachsilbe «-gate» gewonnen.