Angriffe auf Polizei bei Blockupy-Protesten in Frankfurt

Begleitet von Angriffen auf Polizeibeamte und Blockadeaktionen hat am frühen Morgen der Aktionstag des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses gegen die europäische Krisenpolitik begonnen.

Angriffe auf Polizei bei Blockupy-Protesten in Frankfurt
Arne Dedert Angriffe auf Polizei bei Blockupy-Protesten in Frankfurt

In der Nähe der Alten Oper in der Innenstadt wurden Polizeibeamte von Demonstranten mit Steinen beworfen, mindestens ein Beamter wurde verletzt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Es habe an mehren Stellen Angriffe auf Polizisten gegeben. Die Demonstranten blockierten die zentrale Flößerbrücke über den Main und den Ratswegskreisel, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Osten der Stadt.

An mehreren Stellen wurden den Angaben zufolge Mülltonnen in Brand gesetzt. Im Frankfurter Westend wurden in der Nacht Autos angezündet, auf einer Straße wurden Eisenspitzen ausgelegt. Die Polizei vermutet in beiden Fällen einen Zusammenhang mit den Blockupy-Protesten.

Friedlich blieb zunächst die Mahnwache von Kapitalismusgegnern in der Nähe der Europäischen Zentralbank. Am Vormittag (11.00) will die EZB ihre neue Zentrale im Osten der Stadt mit einem kleinen Festakt offiziell eröffnen. Sie nutzt die beiden Glastürme bereits seit mehreren Monaten.