Anklage fordert acht Jahre Haft im Organspende-Skandal

Im Prozess um den Göttinger Organspende-Skandal hat die Staatsanwaltschaft für den angeklagten früheren Chefarzt acht Jahre Haft gefordert. Außerdem plädierte Oberstaatsanwältin Hildegard Wolff dafür, dass der Mann ein lebenslanges Berufsverbot als Transplantationsmediziner erhält.

Es sei erwiesen, dass der frühere Chef der Göttinger Transplantationsmedizin Daten manipuliert habe, um die Wartezeit seiner Patienten auf Spenderlebern zu verkürzen und damit ihre Überlebenschance zu erhöhen. Das Plädoyer der Verteidigung ist für Mittwoch geplant, das Urteil soll am 6. Mai fallen.