Anschlag auf Hochgeschwindigkeitsstrecke in Italien

Erneut ist auf die Strecke des Hochgeschwindigkeitszugs in Italien ein Anschlag verübt worden. Der Brandanschlag in Bologna verursachte zeitweise Chaos im weihnachtlichen Zugverkehr unter anderem zwischen Mailand, Bologna und Verona.

Verletzt wurde niemand, teilte die staatliche Bahngesellschaft Ferrovie mit. Vermutlich hatten radikale Umweltaktivisten den Brand gelegt. Verkehrsminister Maurizio Lupi sprach von einem «terroristischen Akt» gegen das Hochgeschwindigkeitsprojekt TAV.

In letzter Zeit hatten linksextreme Gruppen mehrere Hochgeschwindigkeitsstrecken sabotiert. Sie kritisieren, dass das Projekt - das große Städte in Italien besser verbinden soll - zu viel Geld kostet und die Umwelt schädigt.