Anschlag wohl von syrischem Selbstmordattentäter verübt

Der Anschlag in der türkischen Millionenmetropole Istanbul wurde nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von einem syrischen Selbstmordattentäter verübt.

Das sagte Erdogan bei einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. Nach Angaben des Gouverneurs von Istanbul wurden bei dem Anschlag im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet mindestens zehn Menschen getötet und 15 weitere verletzt.

Die Zeitung «Hürriyet» berichtete in ihrer Online-Ausgabe, unter den Verletzten seien neun Deutsche. Sie würden in insgesamt vier Krankenhäusern behandelt. Zwei weitere Verletzte stammten aus Peru. Der Sender CNN Türk hatte zuvor berichtet, in zwei Krankenhäusern würden insgesamt sechs Deutsche behandelt.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, es sei zu früh, Aussagen darüber zu treffen, ob Deutsche betroffen seien. Das Generalkonsulat in Istanbul bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung und stehe in engem Kontakt mit den türkischen Behörden.