AOL-Chef Armstrong will Geschäft in Deutschland ausbauen

AOL-Chef Tim Armstrong will die Präsenz des US-Internetkonzerns in Deutschland wieder ausbauen. «Ich hoffe, dass wir irgendwann wieder stärker zurück in Deutschland sind», sagte er auf der Technologiekonferenz TechCrunch Disrupt in Berlin.

AOL sei derzeit vor allem mit anderen Marken vertreten, die zum Unternehmen gehören. «Wir sind hier, aber Sie wissen nicht, dass wir hier sind», sagte Armstrong. Er versprach weitere Informationen: «Sie werden mehr darüber erfahren.»

Der Anteil des internationalen Geschäfts bei dem US-Konzern bewege sich im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, «aber wir denken über mehr internationale Investitionen nach». Die Online-Zeitung «HuffingtonPost», die zu AOL gehört, startete jüngst eine deutsche Ausgabe in Zusammenarbeit mit «Focus Online». Auch das Blog «TechCrunch», das die zweitägige Konferenz veranstaltet, ist Teil des Internetkonzerns.

AOL war seinerzeit als Anbieter von Internetanschlüssen groß geworden und wird zur weltweiten Medienplattform umgebaut. «AOL ist nicht mehr das AOL unserer Eltern», sagte er. «Wir sind ein Technologie-Unternehmen.» Die Firma setze unter Anderem auf Werbung und Bewegtbild.