Arbeitsgruppen beim «Petersburger Dialog» begonnen

Mit Diskussionen etwa über die Rolle der Zivilgesellschaft und die wirtschaftliche Zusammenarbeit hat das deutsch-russische Forum «Petersburger Dialog» seine Tagung fortgesetzt.

Arbeitsgruppen beim «Petersburger Dialog» begonnen
Uwe Zucchi Arbeitsgruppen beim «Petersburger Dialog» begonnen

Zehn Arbeitsgruppen sollten am Freitag in der russischen Stadt St. Petersburg unter anderem ihre Positionen in den Punkten Ökologie, Medien, Glaube und Gesundheit ausloten. Reizthemen wie das russische Vorgehen in der Ukraine oder die geplante Nato-Aufrüstung in Osteuropa standen nicht explizit auf der Tagesordnung.

Der deutsche Delegationsleiter Ronald Pofalla hatte mit Blick auf die aktuellen Probleme zwischen Berlin und Moskau gesagt, es gebe keine Alternative zum Gespräch. Deutschland hatte den 2001 gegründeten «Petersburger Dialog» 2014 wegen der russischen Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim ausgesetzt und 2015 wieder aufgenommen.