Argentinien bietet 6,5 Milliarden im Schuldenstreit mit Gläubigern

Argentinien zeigt im Konflikt mit US-Hedgefonds um alte Staatsschulden erstmals seit Jahren ernsthafte Kompromissbereitschaft. Die neue Regierung bietet den klagenden Investoren 6,5 Milliarden Dollar, wie der der vom zuständigen New Yorker Bezirksgericht bestellte Vermittler Daniel A. Pollack mitteilte. Bei dem Angebot müssten die Gläubiger Abstriche in Höhe von mehr als 25 Prozent an den ursprünglichen Forderungen machen. Die strittigen Anleiheschulden stammen aus der Staatspleite von 2001.