Argentinien triumphiert in Chile - Ecuador bleibt vorn

Acht Monate nach der Niederlage der argentinischen Nationalmannschaft gegen Chile im Finale der Copa América haben sich die Himmelblauen revanchiert.

Argentinien triumphiert in Chile - Ecuador bleibt vorn
Sebastian Silva Argentinien triumphiert in Chile - Ecuador bleibt vorn

In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland setzte sich das Team von Nationalcoach Gerardo Martino mit 2:1 gegen den Gastgeber durch. Damit rückte die Albiceleste nach einer bislang eher mäßigen Qualifikationsrunde zumindest auf den vierten Platz in der Gruppentabelle und damit erstmals auf einen sicheren WM-Platz auf.

Chile war in der 10. Minute durch einen Treffer von Felipe Gutiérrez in Führung gegangen. Ángel Di María schoss in der 19. Minute das Ausgleichstor, bevor Gabriel Mercado in der 24. Minute zum 2:1-Endstand traf. Stürmerstar Lionel Messi kam bei seinem ersten Spiel für die argentinische Nationalmannschaft nach einer längeren Verletzungspause nicht zum Abschluss.

«Wir mussten gewinnen, komme was da wolle, und das haben wir getan», sagte der Kapitän der Nationalmannschaft. Sein Teamkollege Di María sagte: «Wir haben drei Punkte geholt und die anderen drei holen wir auch noch.» In der kommenden Woche trifft Argentinien zu Hause auf Bolivien.

Ecuador behauptete unterdessen seine Spitzenposition in der Südamerikagruppe. Nach einem 2:2 gegen Paraguay vor heimischer Kulisse führt die Mannschaft von Trainer Gustavo Quinteros die Gruppe mit 13 Punkten weiter an. Das Unentschieden stoppte allerdings den Siegeszug der Ecuadorianer, die in der WM-Qualifikation bislang alle ihre Spiele gewonnen hatten.

Der kolumbianischen Nationalmannschaft gelang am Donnerstag in den Höhen von La Paz ein 3:2-Sieg gegen Bolivien. «Wir haben an einem schwierigen Ort einen fundamentalen Triumph erzielt», sagte Kolumbiens Trainer José Néstor Pekerman. Mit sieben Punkten rückte Kolumbien in das Mittelfeld der Gruppe, Bolivien liegt mit drei Zählern abgeschlagen am Tabellenende.

Im Kellerduell trennten sich Peru und Venezuela 2:2-Unentschieden. Romulo Otero verwandelte in der 32. Minute einen Elfmeter für die Weinroten, sein Teamkollege Mikel Villanueva traf in der 58. Minute für Venezuela. Drei Minuten später schoss Paolo Guerrero den Abschlusstreffer für Peru, bevor Raúl Ruidíaz in der Verlängerung den Ausgleich erzielte.