Armee tötet 68 PKK-Kämpfer bei Gefechten in Südosttürkei

Türkische Soldaten haben bei einer massiven Militäroffensive im Südosten des Landes innerhalb von vier Tagen mindestens 68 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet.

Der Konflikt zwischen türkischer Regierung und der PKK eskaliert seit einigen Monaten.
epa Der Konflikt zwischen türkischer Regierung und der PKK eskaliert seit einigen Monaten.

Die Opferzahlen beschränkten sich auf die Städte Cizre und Silopi in der Provinz Sirnak, wie die Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise meldete.

Bei den Gefechten starben der PKK-nahen Agentur Firat zufolge auch mehrere Zivilisten, darunter zwei Jugendliche. In der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir sei ein türkischer Soldat ums Leben gekommen, teilte die Armee mit.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte vor wenigen Tagen angekündigt, die PKK werde "Viertel um Viertel, Haus um Haus und Straße um Straße" bekämpft. Der Konflikt zwischen der Regierung und der PKK eskaliert seit dem Zusammenbruch einer Waffenruhe im Juli.