Arzt wegen mehr als 300 falscher Diagnosen angeklagt

Ein Urologe aus Niedersachsen soll im großen Stil Menschen unnötig behandelt und dabei den Tod eines Patienten verschuldet haben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht davon aus, dass der 61-Jährige Arzt aus Wolfsburg in 323 Fällen absichtlich falsche Diagnosen gestellt hat. Anschließend habe er die Patienten mit unnötigen Eingriffen abkassiert. Jetzt ist unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge Anklage erhoben worden.