Ashton würdigt Irans Atomvorschläge

Die neuen Vorschläge des Iran zu seinem umstrittenen Atomprogramm haben den Weg für weitere Gespräche mit der internationalen Gemeinschaft geebnet. Die Verhandlungen zwischen Teheran und den fünf UN-Vetomächten plus Deutschland sollen am 7. und 8. November fortgesetzt werden.

Das teilte die EU-Außenbeauftragte und Verhandlungsführerin Catherine Ashton nach Abschluss zweitägiger Gespräche in Genf mit. Ashton würdigte die Vorschläge des Iran als «wichtigen Beitrag».

Am Vortag hatte der Iran neue Vorschläge bei den Atomgesprächen in Genf unterbreitet. Teheran beharrt zwar auf sein Recht auf ein friedliches Atomprogramm einschließlich Urananreicherung, ist nach eigener Darstellung aber bereit, die Anreicherung zu begrenzen. Aus Diplomatenkreisen verlautete zudem, dass das Land die Zahl der Zentrifugen für die Anreicherung beschränken wolle.

Bis zu der neuen Verhandlungsrunde werde die sogenannte 5+1-Gruppe - bestehend aus den fünf UN-Vetomächten China, Großbritannien, Frankreich, Russland, den USA plus Deutschland die Vorschläge prüfen, sagte Ashton.