Asylbewerber in Dresden erstochen - Mordkommission aufgestockt

Ein afrikanischer Asylbewerber ist in Dresden erstochen worden. Die Obduktion habe ergeben, dass der 20-Jährige an mehreren Messerstichen in Hals und Brust starb, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden. Die Behörde ermittelt wegen Totschlags. Täter, Hintergründe und Umstände des Geschehens seien noch unbekannt, auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Die Mordkommission wurde personell aufgestockt und konzentriert sich auf die Befragung der Mitbewohner des Afrikaners. Einen Unfall oder Selbstmord hatten die Ermittler erst am Mittwoch ausgeschlossen.