Athen in akuter Finanznot - Hilfsmilliarden bleiben vorerst gesperrt

Griechenland steht schneller als erwartet vor akuten Zahlungsproblemen. Die Regierung in Athen rief die Rentenkassen und andere öffentliche Institutionen - darunter auch Kliniken - auf, ihre Geldeinlagen an den Staat abzugeben, wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr. Auch der kleinste Fehler könnte zum Zahlungsverzug führen und eine Pleite auslösen, hieß es. Auf die Auszahlung von Rettungshilfen der Europartner muss das klamme Land weiter warten. «Wir sind noch einen weiten Weg davon entfernt», sagte ein EU-Verantwortlicher in Brüssel.