Athen leiht sich kurzfristig eine Milliarde Euro

Das schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt und eine Milliarde Euro kurzlaufender Staatspapiere refinanziert.

Wie die Schuldenagentur PDMA berichtete, konnten bereits am Mittwoch 813 Millionen Euro für 13 Wochen in Form kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden. Weitere 187 Millionen Euro seien am Donnerstag und Freitag im Rahmen eines gesonderten Verfahrens in die Staatskassen geflossen, berichtete die griechische Finanzpresse.

Die Rendite der versteigerten Papiere lag bei 2,70 Prozent. Die Bundesbank hatte bemängelt, dass zum Großteil griechische Banken Abnehmer der Staatspapiere mit kurzen Laufzeiten sind und das mit ELA-Nothilfe-Krediten finanzieren, die die Banken über Wasser halten.