Athen will mit Amnestie für Steuersünder Geld einnehmen

Griechenland hofft auf frisches Kapital durch eine Amnestie für Steuersünder. Der Minister für Korruptionsbekämpfung, Panagiotis Nikoloudis, kündigte eine «einmalige» Chance an, im Ausland deponiertes Schwarzgeld zu legalisieren. Dazu soll eine «einmaligen Abgabe» in Höhe von 21 Prozent erhoben werden. Nach Ansicht von Experten liegen allein auf griechischen Konten in der Schweiz rund 80 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon sollen unversteuertes Schwarzgeld sein.