Die Troika wird zum Quartett und kommt Freitag nach Athen

Nach der Billigung von zwei Reform- und Sparpaketen durch das Parlament bereitet sich die griechische Regierung auf die Verhandlungen über neue Finanzhilfen vor. Die Experten der Geldgeber würden am Freitag in Athen erwartet.

Dies verlautete aus Kreisen der Regierung in Athen. Wann genau die Gespräche beginnen sollen, blieb zunächst unklar. Es wurde mit «zügigen Verhandlungen» gerechnet, hieß es aus Regierungskreisen.

Ziel sei, dass die Gespräche bis zum 12. August beendet seien und anschließend von der Eurogruppe abgesegnet würden. Danach sollen - wenn alles gut läuft - Parlamente einiger Staaten der Eurozone die Vereinbarung billigen, hieß es aus Regierungskreisen weiter. Griechenland muss am 20. August 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen.

Die bisherige Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) werde bei den Gesprächen durch einen Vertreter des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu einem Quartett verstärkt, berichteten griechische Medien. Athen hatte vor wenigen Tagen beim ESM einen Antrag auf Unterstützung gestellt. Die Rede ist von einem Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre.