Gerichtshof: Rentenkürzungen in Griechenland sind verfassungswidrig

Die im Rahmen des Sparprogramms verhängten Rentenkürzungen in Griechenland sind nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes in Athen verfassungswidrig und müssen zurückgenommen werden. Nach Schätzungen der griechischen Finanzpresse muss der Staat nun pro Jahr etwa 1,5 Milliarden Euro mehr aufbringen. Damit hat Regierungschef Alexis Tsipras ein weiteres großes Problem. Wie es aus Kreisen der Regierung hieß, will das Finanzministerium zunächst das schriftliche Urteil abwarten. Die Regierung werde auf alle Fälle die Vorgaben der Verfassung einhalten.